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Dubai: UPS-Frachtflugzeug abgestürzt
Published: 04.09.2010

Ein Flugzeug des amerikanischen Paketdienstes UPS ist in der Nähe von Dubai verunfallt. Beide Piloten kamen dabei ums Leben.

Beim Absturz einer Frachtmaschine des US-Paketdienstes UPS in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur WAM beide Piloten ums Leben gekommen. Ihre Leichen seien an der Absturzstelle in der Nähe von Dubai gefunden worden, berichtete WAM. Eine US-Sprecherin erklärte, die Maschine sei auf dem Weg nach Köln gewesen.

Das Frachtflugzeug ging kurz nach dem Start etwa 16 Kilometer südöstlich von Dubais internationalem Flughafen in der Nähe einer vielbefahrenen Schnellstrasse zu Boden. Laut WAM lag die Absturzstelle aber in einem unbewohnten Wüstengebiet. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP sah Rauch von der Unglücksstelle aufsteigen.

Im Oktober stürzte ein sudanesisches Frachtflugzeug in die Wüste vor Dubai ab, alle sechs Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

(ddp)

Quelle: 20min.ch


Schwere Schäden: Erde bebte stark in Neuseeland
Published: 04.09.2010

Starkes Erdbeben in Neuseeland: Nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS ereignete sich auf der Südinsel ein Beben mit der Stärke 7,2.

Ein schweres Erdbeben hat grosse Schäden in Teilen Neuseelands angerichtet. Die Erschütterungen hatten Experten zufolge eine Stärke zwischen 7,2 und 7,4. In der Stadt Christchurch wurden Gebäude, Brücken, Strassen und Autos demoliert.

Infografik Die grössten Erdbeben der Geschichte

Nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS lag das Epizentrum rund 30 Kilometer nordwestlich von Christchurch in rund 16 Kilometer Tiefe. Die Erschütterungen am Samstagmorgen um 4.35 Uhr Ortszeit (18.35 MESZ) seien auf der ganzen Südinsel zu spüren gewesen.

In der 340 000-Einwohner-Stadt Christchurch fiel grossflächig die Strom- und Wasserversorgung aus, wie örtliche Medien berichteten. Auch die Handynetze seien ausgefallen. Christchurch ist nach Auckland und Wellington die drittgrösste Stadt Neuseelands und liegt an der Ostküste der Südinsel.

Augenzeugen sprachen von grossen Schäden in der Stadt. Zahlreiche Menschen seien in ihren Pyjamas auf die Strassen geflüchtet, hiess es auf der Website der örtlichen Zeitung «The Press».

Keine Verletzten oder Tote

Der US-Fernsehsender CNN zitierte Anwohner, die von einem «schrecklichen Erdbeben» sprachen. Nach der ersten Erschütterung habe es weitere Nachbeben gegeben. Die Stadtbehörden erklärten, bislang gebe es zwar grosse Schäden zu vermelden, es lägen aber keine Berichte über Verletzte oder Tote vor.

Der internationale Flughafen der Stadt wurde evakuiert. Ein Mann, der die Erschütterungen dort erlebt hatte, berichtete: «Das ganze Terminal fing an zu schwanken.»

Das Tsunami-Warnzentrum der US-Behörde für Ozeanographie (NOAA) erklärte wiederum, es bestehe keine Gefahr eines «verbreiteten zerstörerischen» Tsunami. Erdbeben in dieser Grössenordnung könnten aber manchmal örtlich begrenzte Flutwellen mit möglichen Schäden in Küstenregionen im Umkreis von 100 Kilometern vom Epizentrum auslösen.


Quelle: 20min.ch


US Open: Chiudinelli scheitert an Isner
Published: 04.09.2010

Marco Chiudinelli (ATP 63) hat die Überraschung knapp verpasst. Der Baselbieter unterlag dem ameriksnichen Service-Giganten John Isner (Nummer 18) 3:6, 6:3, 6:7 (7:9), 4:6.

Protokoll des letzten, aus Sicht Marco Chiudinellis sehr frustrierenden Games: Ein Servicewinner mit dem zweiten Aufschlag zum 15:0, ein Ass zum 30:0, ein Ass zum 40:0 und dann zum bitteren Ende ein Ass mit dem zweiten Aufschlag zum Sieg für Isner. Wie erwartet war er Aufschlag der grösste Faktor zugunsten des Mannes, der in Wimbledon mehr als elf Stunden auf dem Platz verbracht hatte. Am Schluss wies die Statistik 24 Asse und nur einen Doppelfehler aus - einen sensationellen Wert!

Bildstrecken Schweizer am US Open 2010

Chiudinelli war schon vor der Partie klar gewesen, dass nur wenige Punkte entscheiden würden, falls er selber gut serviere. Und so war es auch und bei den wichtigsten Punkten im Tiebreak des dritten Satzes fehlte ganz wenig. Chiudinelli hatte bei 6:5 einen Satzball, den der 206-Zentimeter-Hüne allerdings mit einer "Bombe" mit dem zweiten Ball abwehrte. Bei 7:7 verzog dann "MC" eine Vorhand unbedrängt weit und fand sich alsbald mit einem 1:2-Handicap wieder. Allzu viel vorwerfen konnte er sich - abgesehen von dieser Vorhand - aber nicht, wenn der Gegner in der Kurzentscheidung drei Asse und vier Servicewinner schlägt, ist es für jeden gegner schwierig.

Im vierten Satz dann eine ähnliche Situation: Bis zum 4:4 waren sich die beiden Spieler wiederum ebenbürtig, Isner schaffte das entscheidende Break zum 5:4 nach einem erneuten Vorhand-Fehler Chiudinellis und packte dann wie erwähnt noch einmal vier unreturnierbare Aufschläge aus.

Der Baselbieter hat damit knapp die dritte US-Open-Sechzehntelfinalqualifikation verpasst. Für ihn geht damit eine durchzogene Nordamerika-Kampagne zu Ende: Den zwei positiven Events in Washington und New York stehen drei enttäuschende Turniere (Toronto, Cincinnati, New Haven) gegenüber. Chiudinelli steht in den nächsten Monaten unter Druck, muss er doch viele Punkte verteidigen, um in den Top 100 zu bleiben.

Es schien, als wollte Kim Clijsters noch rechtzeitig ihr Tagwerk verrichten, bevor die Ausläufer von Hurrikan "Earl", der gestern über die Ostküste hinwegzog, New York streiften. Sie geriet gegen Petra Kvitova (Tsch/27) zwar rasch 0:3 in Rückstand, überliess der Doppelpartnerin von Stefanie Vögele dann aber kein Game mehr. Clijsters hat zwar kaum Energie verloren, es fehlt ihr aber auch ein echter Test vor der heissen Phase.Nun droht ihr ein Kaltstart: Am Sonntag trifft sie auf die Siegerin der Partie zwischen Ana Ivanovic und Virginie Razzano. Ein Vergleich mit der Serbin könnte den ersten Höhepunkt im Frauen-Tableau bedeuten: Die einstige Weltnummer 1 hat unter Heinz Günthardt wieder zu deutlich besserer Form gefunden und könnte mit noch etwas mehr Selbstvertrauen viel Schaden anrichten.

Auch sonst läuft es den Serben gut: Janko Tipsarevic sorgte ja mit dem Sieg gegen Andy Roddick für eine der bisher grössten Überraschungen und auch Novak Djokovic und Jelena Jankovic stehen jweeils in Runde 3. Hinter den Formstand des Topduos sind allerdings Fragezeichen zu setzen: Der "Djoker" blieb gegen gegen den Ried-Wollerau-Interrclubspieler Philipp Petzschner nur mit Glück ohne Satzverlust und Jankovic musste auch gegen Mirjana Lucic über die volle Distanz. Die Kroatin hatte nach acht Jahren erstmals wieder einen Match bei einem Major-Turnier gewonnen.

(si)

Quelle: 20min.ch


EM-Qualifikation: Italien zitterte, Frankreich verlor
Published: 04.09.2010

Die Squadra Azzurra zitterte in Estland eine Stunde, ehe der Weltmeister von 2006 schmeichelhaft 2:1 siegte, derweil Frankreich die neue Aera mit einer 0:1-Pleite gegen Weissrussland begann.

Weltmeister Spanien gab sich knapp zwei Wochen nach dem Titelgewinn in Liechtenstein keine Blösse (4:0) und auch WM-Finalist Holland entledigte sich mit einem 5:0-Kantersieg in San Marino der Pflicht. Deutschland gewann in Belgien dank eines Treffers von Miroslav Klose in Belgien 1:0. Die torreichste Partie des Abends endete zwischen Portugal und Zypern 4:4.


Deutscher Sieg ohne Glanz

Deutschland tat sich knapp zwei Monate nach dem Sieg im Spiel um Platz 3 bei der WM in Südafrika schwer. Zur Pause stand es in Brüssel gegen Belgien torlos unentschieden. Den 1:0-Siegtreffer für das Team von Joachim Löw erzielte Miroslav Klose in der 51. Minute.

Das einzige Tor des Abends war die Produktion dreier Bayern- Spieler. Zunächst eroberte Bastian Schweinsteiger an der gegnerischen Strafraumgrenze den Ball, leitete ihn umgehend zu Thomas Müller weiter und dieser fand den in der Mitte freistehenden Klose, der zu seinem bereits 53. Länderspieltor (im 102. Spiel) kam.

Löw hatte in seiner Startformation elf WM-Fahrern vertraut und bot in der Innenverteidigung statt Westermann überraschend Badstuber neben Mertesacker auf. Die Viererkette ergänzten Lahm, der den wegen seiner körperlichen Defizite nicht nominierten Ballack erneut als Captain vertrat, auf der rechten und Jansen auf der linken Seite. Im Mittelfeld und Sturm spielten die Profis, die auch in Südafrika die Stammformation gebildet hatten.

Im zweiten Spiel der Gruppe A setzte sich die Türkei auswärts in Kasachstan ohne Probleme 3:0 durch. Turan (24.), Hamit Altintop (26.) und Nihat (76.) sorgten mit ihren Treffern für ein erfolgreiches Debüt des holländischen Trainers Guus Hiddink.


Italien vermied Blamage


Italien hat unter dem neuen Trainer Cesare Prandelli einen Fehlstart in der Gruppe C knapp vermieden. Eine Stunde lang lag der vierfache Weltmeister mit seiner neu formierten Squadra und mit dem neuen 4-3-3-System in Estland mit 0:1 zurück, ehe Antonio Cassano und Leonardo Bonucci mit ihren Toren eine erneute Schmach vereiteln konnten.

Sergei Senjow hatte den Aussenseiter in der 31. Minute in Tallinn mit einem Abpraller in Führung geschossen. Salvatore Sirigu, der Torhüter von Palermo, liess einen 35-m-Freistoss von Konstantin Wassilijew ungenügend nach vorne abprallen, und Senjow reagierte am schnellsten. Die Azzurri machten lange Gesichter, denn ihnen fehlten Durchschlagskraft und Sicherheit. Sie liessen Übersicht vermissen und gefielen sich zu sehr in Eigensinnigkeit.

Antonio Cassano vermochte schliesslich die drohende Schmach abzuwenden. Nach einem Corner von Captain Pirlo glich er per Kopf aus, zu Bonuccis Siegestreffer leistete er mit der Hacke die magistrale Vorarbeit.

Gesamthaft überzeugte die Squadra Azzurra aber nicht. Da fehlen Erfahrung und Zusammenhang. Auf Prandelli wartet noch biel Arbeit.

Serbien entledigte sich der Pflichtaufgabe auf den Färöer mit einem diskussionslosen 3:0, Nordirland kam knapp vor Schluss zum Siegestreffer in Slowenien.


Fehlstart für Nationaltrainer Laurent Blanc

Das (Pflichtspiel-)Debüt von Laurent Blanc als Nationalcoach ist missglückt. Frankreich unterlag in Paris den Weissrussen 0:1 und verpasste die erste Gelegenheit zur Wiedergutmachung nach dem blamablen WM-Auftritt in Südafrika.

Vor Spielbeginn empfingen die 76 395 Zuschauer im Stade de France ihr Nationalteam mit warmem Applaus, am Schluss hingegen setzte es wieder Pfiffe ab. Das Siegtor für die Gäste schoss der eingewechselte Sergei Kisljak in der 86. Minute - es war praktisch die einzige Torchance der Weissrussen im gesamten Spiel.

Die überlegen agierenden Franzosen kamen nicht zu allzu vielen guten Torchancen. Durch den späten Gegentreffer setzte es für Frankreich bereits die vierte Niederlage in Serie ab, die zweite unter der Führung des ehemaligen Welt- und Europameisters Blanc (nach dem 1:2 in Norwegen im August).

Am ersten Spieltag der Gruppe D siegte ausserdem Bosnien- Herzegowina (3:0 in Luxemburg), das am Dienstag Frankreich empfängt. Rumänien hingegen kam vor eigenem Publikum gegen Albanien nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.


Huntelaar dreifacher Torschütze

Mann des Abends für Holland beim deutlichen 5:0-Awaysieg in San Marino war der Neo-Schalker Klaas-Jan Huntelaar mit drei Treffern in der 38., 48. und 67. Minute. Die Führung hatte Dirk Kuyt (16.) per Foulelfmeter besorgt, den Schlusspunkt setzte der HSV-Stürmer Ruud van Nistelrooy (91.), der damit eine geglückte Rückkehr nach zwei Jahren im Nationalteam feierte.

Freude in Schweden, hängende Köpfe in Finnland: Ein Doppelpack von Pontus Wernbloom brachte Schweden einen 2:0-Heimsieg gegen Ungarn, während Finnland im Finale in Moldawien mit 0:2 unterlag.

Lange taten sich die Schweden gegen die aufsässigen Ungarn schwer. Doch Pontus Wernbloom, der Mittelfeldspieler von Alkmaar, setzte dem Bangen mit der Führung kurz nach der Pause ein Ende und doppelte eine Viertelstunde vor Schluss nach.

Nach einem frühen Platzverweis gegen Abwehrchef Sami Hyypiä von Bayer Leverkusen (36.) hat Finnland einen Fehlstart verzeichnet. Das Team von Stuart Baxter verlor in Chisinau gegen Moldawien 0:2. Die Tore durch Alexander Suworow (69.) elf Minuten nach seiner Einwechslung und Anatolie Doros (74.) fielen binnen fünf Minuten. Altstar Jari Litmanen (39) liess sich in der Pause auswechseln.


Spanien weltmeisterlich

Liechtenstein war erwartungsgemäss für Spanien kein Gradmesser. Der Welt- und Europameister startete brillant in die EM-Kampagne und setzte sich in Vaduz gegen das Team von Hanspeter Zaugg deutlich mit 4:0 durch.

Zweimal Fernando Torres, einmal David Villa und einmal David Silva skorten für die Iberer, die begeisternd kombinierten, den Ball und den Gegner laufen liessen, aber nie an ihr Limit gehen mussten.

Liechtenstein zeigte zuviel Respekt vor den grossen Stars. Philippe Erne (52.) verpasste freistehend das Ehrentor. Praktiscdh im Gegenzug bewerkstelligte Torres das 0:3. Damit waren die Punkte vorzeitig verteilt.


EM-Qualifikation, 1. Spieltag

Gruppe A

Kasachstan - Türkei 0:3 (0:2)
Astana Arena. - SR Vad (Un).
Tore: 24. Turan 0:1. 26. Hamit Altintop 0:2. 76. Nihat 0:3.

Belgien - Deutschland 0:1 (0:0)
Stade Roi Baudouin, Brüssel. - 47 000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hauge (No).
Tor: 51. Klose 0:1.


Gruppe B

Armenien - Irland 0:1 (0:0)
Republican, Jerewan. - SR Szabo (Un).
Tor: 76. Fahey 0:1.

Andorra - Russland 0:2 (0:1)
Estadi Communal, Andorra la Vella. - SR Borg (Malta).
Tore: 14. Pogrebnjak 0:1. 64. Pogrebnjak (Foulpenalty) 0:2.

Slowakei - Mazedonien 1:0 (0:0)
Pasienky, Bratislava. - 12 000 Zuschauer. - SR Circhetta (Sz).
Tor: 91. Holosko 1:0.
Bemerkung: 86. Gelb-rote Karte gegen Sikov (Mazedonien).


Gruppe C

Färöer - Serbien 0:3 (0:2)
Torsvöllur, Torshavn. - SR Toussaint (Fr).
Tore: 14 Lazovic 0:1. 18. Stankovic 0:2. 91. Zigic 0:3.
Bemerkungen: Serbien ohe Mrdja .

Estland - Italien 1:2 (1:0)
Le Coq-Arena, Tallinn. - SR Velasco Carballo (Sp).
Tore: 31. Zenjow 1:0. 60. Cassano 1:1. 63. Bonucci 1:2.
Bemerkungen: Italien ohne Buffon, Balotelli und Marchisio (alle verletzt).

Slowenien - Nordirland 0:1 (0:0)
Ljuski, Maribor. - SR Balaj (Rum).
Tor: 70. Evens 0:1.


Gruppe D

Rumänien - Albanien 1:1 (0:0)
Ceahlaul, Piatra Neamt. - SR Schörgenhofer (Ö).
Tore: 80. Stancu 1:0. 87. Muzaka 1:1.

Luxemburg - Bosnien-Herzegowina 0:3 (0:3)
Josy Barthel, Luxemburg. - SR Banari (Mold).
Tore: 6. Ibricic 0:1. 12. Pjanic 0:2. 16. Dzeko 0:3.

Frankreich - Weissrussland 0:1 (0:0)
Stade de France, Paris. - SR Collum (Scho).
Tor: 86. Kisljak 0:1.


Gruppe E

Moldawien - Finnland 2:0 (0:0)
Zimbru, Chisinau. - SR Malek (Pol).
Tore: 69. Suworow 1:0. 74. Doros 2:0.
Bemerkungen: 36. Rote Karte für Hyypiä (Fi) wegen Notbremse.

Schweden - Ungarn 2:0 (0:0)
Rasundastadion, Solna. - SR Atkinson (Eng).
Tore: 51. Wernbloom 1:0. 73. Wernbloom 2:0.
Bemerkungen: Schweden mit Safari (Basel), Ungarn ohne Vanczak .


Gruppe F

Lettland - Kroatien 0:3 (0:1)
Skonto-Stadion, Riga. - SR Kuipers (Ho).
Tore: 43. Petric 0:1. 51. Olic 0:2. 82. Srna 0:3.
Bemerkung: Lettland mit Vanins im Tor.

Griechenland - Georgien 1:1 (0:1)
Georgios Karaiskakis, Piräus. - SR Gomez (Sp).
Tore: 3. Iaschwili 0:1. 72. Spiropoulos 1:1.


Gruppe G

Montenegro - Wales 1:0 (1:0)
Pod Goricom, Podgorica. - Kakos (Grie).
Tor: 30. Vucinic 1:0.
Bemerkung: Verwarnungen: 8. Pavicevic (Foul). 45. Morison (Foul). 49. Ricketts (Foul). 53. Dzudovic (Foul). 57. Bale (Foul). 70. Pekovic (Foul).

England - Bulgarien 4:0 (1:0)
Wembley, London. - SR Kassai.
Tore: 3. Defoe 1:0. 61. Defoe 2:0. 83. Adam Johnson 3:0. 86. Defoe 4:0.
Bemerkungen: England ohne Crouch, Ferdinand, Lampard und Terry (alle verletzt). Verwarnung: 63. Popov (Foul). 90. Milner (Foul).


Gruppe H

Portugal - Zypern 4:4 (2:2)
Afonso Henriques, Guimaraes. - SR Clattenburg (Eng).
Tore: 3. Aloneftis 0:1. 8. Hugo Almeida 1:1. 11. Konstantinou 1:2. 29. Raúl Meireles 2:2. 50. Danny 3:2. 57. Okkas 3:3. 60. Manuel Fernandes 4:3. 89. Avraam 4:4.
Bemerkung: Portugal ohne Cristiano Ronaldo (verletzt).


Island - Norwegen 1:2 (1:0)
Laugardalsvöllur, Reikjavik. - SR Banti (It).
Tore: 38. Helguson 1:0. 59. Hangeland 1:1. 75. Abdellaoue 1:2.


Gruppe I

Liechtenstein - Spanien 0:4 (0:2)
Rheinpark-Stadion. - 6127 Zuschauer (ausverkauft). - SR Bülent Yildrim (Tür).
Tore: 18. Torres 0:1. 26. Villa 0:2. 54. Torres 0:3. 62. David Silva 0:4.
Bemerkungen: Liechtenstein ohne Martin Büchel (gesperrt), Ritzberger und Fischer (beide verletzt) sowie Stefan Büchel (krank), Spanien ohne Puyol und Albiol (beide verletzt). 91. Lattenschuss von Villa.


Litauen - Schottland 0:0
Dariaus&Girenas, Kaunas. - SR Çakir (Tür).
Bemerkungen: David Weir (40) stellt Altersrekord in Schottland auf.

(si)

Quelle: 20min.ch


EM-Qualifikation: Defoe schiesst Bulgarien im Alleingang ab
Published: 04.09.2010

In der Schweizer Gruppe G wurden bereits die ersten Punkte verteilt. Favorit England gewann sein Heimspiel gegen Bulgarien klar mit 4:0. Dabei zeichnete sich Defoe als dreifacher Torschütze aus.

Bereits nach fünf Minuten lag der Ball zum ersten Mal im Bulgaren-Kasten, Defoe hatte ein erstes Mal zugeschlagen. Die Engländer bestimmten die Gangart und legten in der 2. Halbzeit noch kräftig nach, Johnson und zweimal Defoe trafen zum 4:0-Endstand.

Bildstrecken Fussballer-Sprüche 2010


England dank Defoe

Der Tottenham-Stürmer avancierte im 44. Länderspiel mit seinen Treffern 13 bis 15 zum Matchwinner der «Three Lions», denen nach dem schmachvollen WM-Out in Südafrika ein erster Schritt zur Wiedergutmachung gelang. Das 3:0 erzielte kurz vor Schluss der eingewechselte Adam Johnson mit seinem ersten Länderspieltor.

Der Sieg der Engländer fiel allerdings zu hoch aus. Die Gäste aus Bulgarien steigerten sich nach einer schwachen Startphase kontinuierlich und erspielten sich mehrere gute Torchancen. Neben Defoe und Wayne Rooney, der alle drei Tore von Defoe einleitete, überzeugte im Team von Fabio Capello auch Torhüter Joe Hart. Der Keeper von Manchester City agierte fehlerlos und verhinderte in der 65. Minute den Anschlusstreffer durch Rangelov mit einem «Big Save».

England war ideal in die Partie gestartet. Bereits nach knapp drei Minuten schlug Defoe erstmals zu, als er von der Vorarbeit des vorgerückten Ashley Cole profitierte und im Fünfmeterraum den Ball volley unter die Latte drosch. Den Angriff hatte Rooney mit einem herrlichen Steilpass eingeleitet. Auch beim zweiten Treffer nach einer Stunde hatte der in der Nationalmannschaft arg kritisierte Stürmer von Manchester United seine Füsse im Spiel. Defoe verwertete den Pass Rooneys zur Vorentscheidung.


Montenegro siegt bei Premiere

Montenegro, das erstmals als eigenständiger Verband an einer EM-Qualifikation teilnimmt, gelang ein Auftakt nach Mass.

Das Team des Kroaten Zlatko Kranjcar siegte in Podgorica gegen Wales 1:0. Matchwinner für das Heimteam, das am 8. Oktober an selber Stätte die Schweiz empfangen wird, war Captain Marko Vucinic, der in der 30. Minute das Tor des Abends erzielte.

Der Stürmer der AS Roma, der auffälligste Akteur des Spiels, erwischte Wayne Hennessey mit einem Flachschuss in die nahe Ecke. Der Sieg der Montenegriner war verdient. Die frühzeitige Entscheidung verpasste Radomir Djalovic Mitte der zweiten Halbzeit, als Verteidiger Ashley Williams den Schuss Djalovics auf der Linie abwehrte.

EM-Qualifikation, 1. Spieltag

Gruppe G

England - Bulgarien 4:0 (1:0)
Wembley, London. - SR Kassai.
Tore: 3. Defoe 1:0. 61. Defoe 2:0. 83. Adam Johnson 3:0. 86. Defoe 4:0.
England: Hart; Glen Johnson, Jagielka, Dawson (57. Cahill), Ashley Cole; Walcott (74. Adam Johnson), Gerrard, Barry, Milner; Defoe (87. Young), Rooney.
Bulgarien: Mihailov; Ivanov, Milanov, Manolev (66. Minev), Iliyan Stoyanov; Yankov, Stiliyan Petrov, Angelov, Martin Petrov; Bojinov (64. Rangelov), Popov (79. Peev).
Bemerkungen: England ohne Crouch, Ferdinand, Lampard und Terry (alle verletzt). Verwarnung: 63. Popov (Foul). 90. Milner (Foul).

Montenegro - Wales 1:0 (1:0)
Pod Goricom, Podgorica. - Kakos (Grie).
Tor: 30. Vucinic 1:0.
Montenegro: Bozovic; Zverotic, Dzudovic, Pavicevic, Jovanovic; Basa, Vukcevic (87. Beciraj), Boskovic (73. Bozovic), Pekovic; Vucinic, Djalovic (83. Novakovic).
Wales: Hennessey; Gunter, Collins (75. Morgan), Williams, Ricketts; Ledley, Edwards (68. Earnshaw), Vaughan, Bale; Bellamy, Morison (78. Church).
Bemerkung: Verwarnungen: 8. Pavicevic (Foul). 45. Morison (Foul). 49. Ricketts (Foul). 53. Dzudovic (Foul). 57. Bale (Foul). 70. Pekovic (Foul).

(si)

Quelle: 20min.ch


Ottmar Hitzfeld: «Das ist schon peinlich»
Published: 04.09.2010

von Reto Fehr, St. Gallen - Tore gab es keine zu bejubeln beim Test der Nati gegen Australien. Dafür sorgten einmal mehr Pfiffe gegen eigene Spieler für Gesprächsstoff. Selbst Ottmar Hitzfeld fand dagegen klare Worte.

Es ist ein unsägliches Kapitel der Schweizer Fussball-Nati. Die Pfiffe in der AFG Arena gegen Spieler des eigenen Landes. Angefangen hatte es mit Marco Streller, gestern war Alex Frei an der Reihe.

Quelle: 20min.ch


Bizarre Weltrekorde: Von Monster-Burgern und Riesen-Kebabs
Published: 03.09.2010

Über 51 Kilo Hamburgerfleisch wurde in Serbien in ein 60 Kilo schweres Brot geklemmt. Beeindruckend, doch verglichen mit anderen Feinschmecker-Rekorden nur ein Häppchen.

Richtig gebrutzelt hat es am Roštiljijada-Grillfestival im serbischen Leskovac, als am Donnerstag ein überdimensionales Hamburger-Fleischstück auf die Grillplatte kam. Das aus 51 Kilogramm Hackfleisch zubereitete Grillgut mass 1,63 Meter im Durchmesser. Anschliessend wurde es zwischen zwei je 29 Kilo schwere Brote geklemmt.

Mit zweieinhalb Zentimetern Dicke fiel der Burgerbestandteil - in Anbetracht seiner Dimensionen - aber doch etwas bescheiden aus: Verglichen mit den Kochrekorden in der Bildstrecke oben wirkt der serbische Riesenburger geradezu wie ein Häppchen.

(dga)

Quelle: 20min.ch


Queensland: Hunderte von Haien vor Australien
Published: 03.09.2010

In der Gegend von Australiens Queensland müssen sich die Surfer zur Zeit besonders in Acht nehmen. Gleich mehrere Haischwärme treiben dort ihr Unwesen. Manche der Haie sind sogar 4,5 Meter lang.

Der Sonnenstaat Queensland gilt als eines der Surfer-Mekkas in Australien und wird von Surfern der ganzen Welt bereist. Diese leben an der südlichen Küste gerade sehr gefährlich. Küstenwachen haben aus der Luft hunderte von Haien gesichtet. Einige von ihnen erreichen eine Länge von bis zu 4,5 Metern und sollen sich in einem wahrhaften Fressrausch über die Fischschwärme hermachen.

Nicht weit vom Strand und den Menschen entfernt

Die Schwärme wurden nur wenige Meter vom Strand von Teewah entfernt gefilmt. Teewah befindet sich ca. 10km nördlich des Badeortes Noosa. Der Luftoffizier Rick Harvey sagte gegenüber «The Australian», dass die Hundertschaft von Haien es vor allem auf Kleinfische und Thunfisch abgesehn hat.«Ich habe noch nie etwas in diesem Ausmass gesehen, auch die Jungs der Nachtschicht, die auf ihrer Rückkehr von Fraser Island waren... sie waren ziemlich erstaunt über das, was sie entdeckt hatten,» sagte er. «Die meisten von ihnen waren kleinere Haie, aber es waren auf jeden Fall drei oder vier sehr grosse Haie dabei. Es wird angenommen, dass es sich um Tigerhaie, die rund 4,5 Meter lang werden handelt.» Er sagte, die einzigen Menschen, die sich in der Nähe der fresswütigen Schwärme aufhielten, waren ein paar Fischer, die jedoch ausserhalb des Wassers blieben.
Die Behörden und Rettungsschwimmer entlang der Küste von Queensland sind im Bilde und werden die nächsten Tage wohl einige Badegäste und Surfer von übermütigen Aktionen abhalten müssen.

Quelle: 20min.ch


European Masters: Svanberg und Clément in den Finalrunden
Published: 03.09.2010

Am European Masters in Crans-Montana haben sich die Schweizer Golfprofis Fredrik Svanberg und Julien Clément für die beiden Finalrunden vom Wochenende qualifiziert.

Dieses aus Schweizer Sicht positive Zwischenfazit stand schon am frühen Freitagnachmittag fest, als die zweite Runde noch im Gang war. Der beste und konstanteste Schweizer Profi Julien Clément büsste am zweiten Tag des mit 2 Millionen Euro dotierten Turniers zwar einen Schlag ein, das Total von 2 Schlägen unter Par reichte ihm aber aus, um im vierten Jahr in Serie den Cut zu schaffen.

Vor zwei Jahren war dem 29-jährigen Genfer mit dem 3. Platz das beste Schweizer Resultat aller Zeiten am traditionsreichen Heimturnier gelungen. Heuer weist er einen zu grossen Rückstand vor, um diesen Coup in den verbleibenden Runden vom Samstag und Sonntag wiederholen zu können. «Aber es gibt noch viele Ränge gutzumachen», sagte Clément, der mit seiner Leistung am Freitag «nicht zufrieden» war. Er hob dennoch einen positiven Aspekt hervor: «Ich bin froh darüber, dass ich auch dann noch ein einigermassen passables Resultat spiele, wenn es nicht läuft - so wie in dieser Runde.»

Fredrik Svanberg liegt zwei Schläge besser im Rennen als Clément - 4 unter Par. Der 29-jährige Davoser wird in dieser Woche das wertvollste Resultat seiner erst vierjährigen Profikarriere realisieren, unabhängig vom Ausgang am Wochenende. Er spielt erst zum zweiten Mal am European Masters mit; vor zwei Jahren hatte er die Finalrunden um zwei Schläge verpasst.

(si)

Quelle: 20min.ch


GP von San Marino: Lüthi und Aegerter weit zurück
Published: 03.09.2010

Weder Tom Lüthi noch Dominique Aegerter brachte ein neuer Motor im freien Training in Misano viel Glück. Beide verloren viel Zeit und klassierten ganz weit hinten.

Vor dem Grand Prix von San Marino waren sämtliche Moto2-Einheitsmotoren neu an die Teams verteilt worden. Das neue Aggregat brachte die beiden Schweizer aber nicht nach vorne, sondern liess sie weit zurückfallen. Aegerter schaffte mit seiner letzten Runde immerhin noch den Sprung auf Position 20, mit einem Rückstand von 1,349 Sekunden auf den Trainingsschnellsten Alex De Angelis (San Marino). Lüthi verlor dagegen 1,735 Sekunden und musste sich mit Platz 27 begnügen. In dieser Saison war dem Emmentaler bisher lediglich der Saison-Auftakt in Katar (Rang 29) ähnlich missglückt.

Lüthi erklärte den Rückschritt so: «Wir haben etwas an der Geometrie des Motorrades ausprobiert und sind ziemlich an den Ursprung zurückgegangen, weil wir ja seit mehreren Rennen den Hinterrad-Grip suchen. Das hat leider überhaupt nicht hingehauen, vor allem in der High Speed Kurve 10 nicht. Wir haben dadurch leider sehr viel Zeit verloren und das hat gar nichts geholfen. Jetzt bauen wir wieder um auf das Set up aus Indianapolis und dann wird es wieder funktionieren.»

Auch der dritte Schweizer im Bunde, Randy Krummenacher, hatte Anlauf-Schwierigkeiten. Der Zürcher beendete das Training der Achtelliter-Klasse im 10. Rang mit fast 1,7 Sekunden Rückstand auf die Schnellsten. Krummenacher hatte Probleme mit dem Getriebe und dem Chassis, die bis zum Qualifying am Samstag behoben werden sollten.


Misano (It). Grand Prix von San Marino. Freies Training:

125 ccm: 1. Nicolas Terol (Sp), Aprilia, 1:44,229 (145,963 km/h). 2. Marc Marquez (Sp), Derbi, 0,252 Sekunden zurück. 3. Pol Espargaro (Sp), Derbi, 0,477. 4. Efren Vazquez (Sp), Derbi, 0,778. 5. Sandro Cortese (De), Derbi, 0,860. 6. Esteve Rabat (Sp), Aprilia, 1,201. Ferner: 10. Randy Krummenacher (Sz), Aprilia, 1,693.
32 Fahrer im Training.

Moto2: 1. Alex De Angelis (San Marino) 1:40,064 (152,038 km/h). 2. Julian Simon (Sp) 0,147. 3. Shoya Tomizawa (Jap) 0,310. 4. Claudio Corti (It) 0,353. 5. Toni Elias (Sp) 0,424. 6. Mattia Pasini (It) 0,429. Ferner: 20. Dominique Aegerter (Sz) 1,349. 27. Thomas Lüthi (Sz) 1,735.
39 Fahrer im Training.

MotoGP: 1. Dani Pedrosa (Sp), Honda, 1:34,772 (160,528 km/h). 2. Andrea Dovizioso (It), Honda, 0,612. 3. Jorge Lorenzo (Sp), Yamaha, 0,672. 4. Valentino Rossi (It), Yamaha, 0,767. 5. Colin Edwards (USA), Yamaha, 1,062. 6. Ben Spies (USA), Yamaha, 1,120.
17 Fahrer im Training.

(si)

Quelle: 20min.ch







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